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NEUES

In Aufgespießt haben Sie, liebe Leserinnen und Leser schon lange nichts mehr NEUES von mir erfahren. Ich habe an einem zusammenhängenden Buch, das inzwischen fertiggestellt ist, gearbeitet.

Heute nur so viel:
Es ist eine durchgängige Erzählung, mit vielen kleineren Erzählungen angereichert, aber keine Kurzgeschichtensammlung.
Der Titel: >> Der Kokon<<.
Sollte es einen Verlag finden und publiziert werden, werde ich Sie/Euch informieren und sogar zur Vorstellung einladen.

Ich war nicht untätig, wie Sie auf meinen Seiten feststellen können. Ein paar Lesungen, die gut besucht waren und mir sehr viel Spaß bereitet haben. Dann war ich drei Tage vom 24. bis 27. März in La Petite Pierre im Elsaß, bei meinen Freundinnen der Gruppe, >>Le Jardin des Poètes<<, die ihr 10jähriges Bestehen gefeiert haben. Ich durfte dort an zwei Tagen lesen.
Unter Presse, könnten Sie sich informieren.

Am Mittwoch den 11. März habe ich, über die Stiftung Demokratie Saarland, das Europäische Parlament in Straßburg besucht. Es war ein Treffen mit dem Europa-Abgeordneten Jo Leinen, der SPD Saar. Vieles an Neuigkeiten konnte ich erfahren und anschließend noch kurz in eine Aussprache hinein hören. Der neue Bau ist sehr imposant. Das was dort geschieht, durch die vielen Mitgliedstaaten - eine große Aufgabe. Die Schwierigkeiten Griechenlands, die Finanzkrise und die neuen Aufgaben, die Herr Leinen durch das neue Amt
für das er gewählt wurde, bringen vielfältige, aber auch sehr interessante Aufgaben, für ihn. Er vertritt das Saarland als Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Demnächst mehr.
Für heute grüße ich Sie alle herzlich Dolly Hüther

Mondlandschaft
(eine Geschichte aus der Erzählung. "Der Kokon" - Details unter Publikationen)

Dieses Gewässer, wie ich es liebe!

Ja, ich spreche von dir. Ich muß dir einmal erzählen, wieviel du mir bedeutest. Wie du hier vor mir liegst – ganz still, glatt wie ein Spiegel. Auf deiner Oberfläche sehe ich den gegenüberliegenden Wald wie ein Gemälde. Mein heißgeliebter Weiher >Etang de Hirbach<. Seit über vierzig Jahren begeistert mich die Vielzahl deiner Facetten, die du mir immer neu bietest. Schon wie du eingebettet liegst in der Landschaft, in der ich mich seit Jahrzehnten im Sommer erhole, umgeben von den Dörfern Lothringens. Doch ohne dich, mit deinen vielen Armen, die Wälder umschließen, könnte mir die ganze Gegend gestohlen bleiben. Du, der mein Verlangen nach Wasser stillt. Du erkennst mich doch wieder? Ich bin die begeisterte Schwimmerin, die dich jedes Jahr aufs neue genießt und das sogar mehrere Male am Tag. Es ist nicht nur die angenehme Abkühlung, allein sie wäre schon Grund genug, so begeistert zu sein. Nein, es ist auch das Gefühl, wie mein Körper von deinem Naß umspült wird, mir und meinen kranken Gliedern Linderung bringt. Du gestattest all die Übungen, die ich ihretwegen übermütig in dir ausführe. Und läßt mich die Entspannung erleben, wenn ich mit Freundinnen oder meiner Schwester fast deine gesamte Länge bis ans andere Ufer durchschwommen habe.

Als ich noch viel jünger war – erinnere dich – und du, aufgewühlt vom Wind, mir Wellen angeboten hast, konnte ich mich im Segelboot mit dir messen. Ich vermisse diese wilden Ritte auf den Schaumkronen. Inzwischen ein wenig älter und bescheidener geworden, ist es mir wichtig, dir zu sagen, wie traurig ich wäre, gäbe es dich nicht mehr. Den gesamten Platz mit Haus und Tennisfeld würde ich auf der Stelle verkaufen.

Im vergangenen Jahr wäre die Hitze bis zu 38 Grad ohne dich gar nicht auszuhalten gewesen – von allen nicht, die hier um dich herum weilen. Besonders deine dunkle Tiefe lädt dann dazu ein, kopfüber in sie hineinzustürzen. Noch in diesem Wagemut fühle ich mich mit dir verbunden. Weißt du eigentlich, daß es Personen gibt, denen etwas entgeht, wenn sie dir ein Schwimmbad vorziehen, nur weil das Wasser um vieles klarer wirkt. Sie nehmen Chlorgeruch in Kauf und wissen nichts von deinem biologischen Leben, von deinem aus natürlichen Quellen und Bächen genährten Wasser.

Heute stehe ich wieder einmal vor dir.

Ich leide, wenn ich dich in deinem jetzigen Zustand sehe.

Ausgetrocknet! Eine perfekte Mondlandschaft. Die Stege ragen aus dem braungrauen Schlamm wie dahin geklatschte, langgezogene Gespenster, ihre dünnen Beine aus Rohren wirken häßlich und die ehemals nützlichen Zugänge und Absperrungen sinnlos lächerlich.

Absurd!

Erst jetzt, wo du leer von Leben ein gähnendes Loch bist, stelle ich fest, was dir die Menschen im Laufe der letzten zehn bis fünfzehn Jahre angetan haben. Ich hoffe, es entlastet dich, wenn ich diesen angefüllten Eimer mit Wohlstandsmüll einer Tonne übergebe: Flaschen, zerbrochenes Glas, Angelschnüre, noch mit Haken versehen, halbe und ganze Muscheln, Plastik-teile, stinkende Lappen und vieles mehr. In der Mitte deines Bettes steckt noch ein halb eingesunkenes Boot, an anderen Stellen liegen vergammeln alte Autoreifen.

Die Menschen, die der Gemeinde vorstehen, hatten beschlossen, dein Wasser abzulassen. Uns haben sie erzählt, es sei von Zeit zu Zeit nötig, das Wasser zu erneuern. Ich weiß ja selbst, daß du im vergangenen Jahr „gekippt“ wärest, wenn es nicht geregnet hätte. Es gab Tage, an denen warst du grün, giftgrün, und voller Algen. Gegen Saisonende hieß es, wir sollten nicht mehr in dir schwimmen. Die Tantalusqualen waren kaum auszuhalten angesichts meiner Erinnerung an deine kühlen Fluten. Jetzt plagen mich Fragen:

Wirst du im nächsten Jahr wieder deine gesamte Fläche einnehmen?

Wird es genügend regnen, so daß du deine Fülle zurückerhältst?

Sie wollen auch die Kaimauer reparieren, das sei unbedingt erforderlich. Und dann, wenn du wieder in voller Wasserpracht erstrahlst, soll in dir eine neue Fischbrut heranwachsen. Ich bin gespannt!

Weiher, ich möchte mich bei dem Wüstenanblick, den du bietest, an den vergangenen Sommer erinnern. Was haben die Kinder einen Spaß gehabt. Wie haben sie dich mit ihren Sprüngen traktiert, obwohl ich denke, es war kein Traktieren, für sie war es Spaß pur. Du hast mitgespielt, indem du durch riesige Spritzer zeigtest, daß du dich mit ihnen freust. Da schwamm Mascha, die kleine, etwas pummelige Göre, das erste Mal in ihrem sechsjährigen Leben bis auf deine Gegenseite. Bezeichnend war, daß sie sich stets die Nase zuhielt, sobald sie zum Sprung ansetzte. Die beiden Janniks, der eine blond, der andere dunkelhaarig, wollten sich immer ins Wasser „bomben“, was auf Fotos festgehalten wurde. Das konnte zwanzig Mal passieren. Marie und Jannes, die Geschwister, die sich liebend gern in dir vergnügten, befürchteten schon, daß wir im nächsten Jahr mit lechzender Zunge vor deinem halbgefüllten Becken sitzen und ganz traurig sein würden. Ich vermisse außer diesen quirligen Kindern noch anderes Leben aus den Sommertagen. Ich sehe keines der mir lieb gewordenen Tiere. Wo sind die Schwäne mit ihren Jungen, die jetzt bestimmt schon ausgewachsen sind? Die Bleßhühner mit ihrem Gepiepe? Die Enten in ihrer Pracht sehe ich nirgendwo mehr. Oder den majestätischen Reiher in seiner Schönheit. Es gab die Haubentaucher, bald hier und bald da auftauchend, mit Fischen im Schnabel. In diesem Moment spüre ich, was noch alles fehlt, zum Beispiel die hochspringenden Fische – die mich beim Sonnen auf dem Steg aufschreckten –, oft riesige Prachtexemplare.

Wenn ich jetzt diese Mondlandschaft ansehe, empfinde ich, als seiest du gestorben.

Deshalb muß ich jetzt gehen.

Diesen Anblick kann ich nicht ertragen.

Er zieht mich ganz tief runter, er macht mich schwer.

Auf Wiedersehen, mein geliebter Weiher, bis zum nächsten Jahr und hoffentlich mit frischem Wasser voll gefüllt.

Dolly Hüther
12. Oktober 2004
 


Über die Gefährlichkeit der Sprache.
Warum werden Kindesmißhandler und Kinderschänder immer noch „liebevoll“ „Pädophile“ oder „Pädos“ genannt? Sie sind gegenüber Kindern nicht wie im Wort „phil“, (griech.) freundlich, sondern in der übelsten Sorte gewalttätig. Das Wort „Kinderpornographie“ ist ebenso mißdeutend. Es handelt sich um eine Dokumentation von real stattgefundener Kindesmißhandlung. Auch nicht mehr über Sexualdelikte sprechen. –Sexualmorde gibt es nicht. Klagt sie auch sprachlich an, indem ihr sie als Gewalttäter, Verbrecher, Folterer, Totschläger und Mörder bezeichnet, eben das was sie wirklich sind!
Monika Gerstendörfer, AG „Gewalt gegen Frauen“, bei Terre des Femmes.


Ich konnte lange nichts schreiben. Hier mußte ich mich einmischen.
Im Oktober werde ich operiert, deshalb gilt der Bericht für alle die kommenden Monate.
Zur Zeit hat Eva Hermann eine Diskussion angefacht, ein Freund hat mir diese Internetseite geschickt, ich solle mich äußern.
Liebe Leserinnen und Leser, Ihr dürft das auch tun.
Was meint Ihr dazu :-)

Hallo, lieber W.,

Eva Herman bricht ein Tabu
Die Tagesschau-Sprecherin Eva Herman hat mit einem Artikel im Magazin CICERO
mit der Überschrift "Die Emanzipation - ein Irrtum?" gegen ein Tabu
verstoßen: Sie wendet sich gegen die Auswirkungen der Emanzipation, die nach
ihrer Ansicht eine Ursache für den Rückgang der Geburtenzahlen in
Deutschland sind. Damit rief sie heftige Proteste prominenter Frauen von
Amelie Fried über Barbara Schöneberger bis Ulla Hahn und Gertrud Höhler
hervor.

In diesem Bericht stecken sehr viele Irrtümer.
Der erste: Die Frauen, die sie so nennt, sind keine homogene Gruppe.
Der zweite: Bei all ihren Argumentationen, geht sie von sich als
privilegierte und gutverdienende Frau aus.
Der dritte: Wie wichtig heute die wirtschaftliche Grundlage für das
spätere Rentenalter ist - vergessen.
Der letzte nur so schnell beantwortete Grund: Ja, jede Frau als
Individuum hat das Recht auf Selbstverwirklichung.

Ich schließe mich den Protesten der oben angeführten Frauen an.

Was will Eva Herman? Sie fragt: "Haben berufstätige Frauen von heute - zu
denen ich ja auch gehöre - wirklich das Recht auf unbegrenzte
Selbstverwirklichung oder war die Emanzipation ein fataler Irrtum?"
Das Frauenbild heute
Sie beschreibt: Die Frau der unmittelbaren Gegenwart sei in aller Regel
aktiv, berufstätig, selbstständig und verdiene meist ihr eigenes Geld, ganz
gleich, ob sie gebunden ist oder nicht. Zu ihrem selbstverständlichen Sein
gehörten Autonomie und als höchstes Ziel die Selbstverwirklichung. "Die Frau
von heute ist im Stechschritt unterwegs, um die heterogenen Lebensinhalte
unter einen Hut zu bringen."

Nachgeschoben: Sie denkt nie und nimmer,
an die Kassiererin z. B. im Galleria Kaufhof oder
an die alleinerziehenden oder in einer Ehe dazuverdienenden Frauen,
die das Geld dringend brauchen.

Hieraus müsse unweigerlich folgern, dass sie keinem der genannten Bereiche
in seinen Ansprüchen gerecht werden kann. Weder in der Karriere noch in der
Küche sei die Frau voll handlungsfähig, Partner und Kind kämen ebenfalls zu
kurz. "Nie war Zeit kostbarer als heute - und knapper. So sehen wir die Frau
der Moderne mit einem wehenden Schleier der Atemlosigkeit durch ihr Leben
hetzen, und immer ist sie unzufrieden mit dem Ergebnis."
Und Eva Herman zieht die Bilanz: Nach fast einem halben Jahrhundert
Feminismus und Frauenemanzipation würden so viele Ehen geschieden wie noch
nie zuvor.

Darüber gibt es ganze Regale an seriösen wissenschaftlichen Ergebnissen aus der Frauenforschung. Die kennt sie nicht.
Männer, thematisiert sie gar nicht, spielen allerdings bei dieser
Thematik eine große Rolle.
Erste: Sandra Harding, Feministische Wissenschaftskritik.
Die zweite: Luise F. Pusch. Von ihr steht auf dieser meiner Home Page, ein wunderbarer Satz, den in punkto Feminismus gesagt hat.

Schwangerschaft schadet der Karriere
Die berufliche Karriere von Frauen stocke und erleidee deutliche Einbrüche
vor, während und nach der Schwangerschaft. Bei beinahe der Hälfte aller
Kinder in Deutschland würden anlässlich der vorschulischen Untersuchungen
wegen fehlender Bemutterung deutliche Defizite wie motorische oder
sprachliche Störungen, kognitive Entwicklungsbarrieren und
verhaltensauffälliges Benehmen festgestellt. "So zieht eine hochzivilisierte
Kultur wie die unsere sich selbst den Boden unter den Füßen weg, die Basis,
die uns Halt im täglichen Überlebenskampf geben könnte: die intakte
Familie."
Einst sei der Mann zur Jagd gegangen, später zur Arbeit und habefür den
Lebensunterhalt der Familie gesorgt, die Frau habe sich um das Heim, den
Herd, die Kinder gekümmert. "Welche Gnade sich in dieser schöpfungsgewollten
Aufteilung findet, kann man heute nur noch selten beobachten."

Das Thema ist sehr vielschichtiger und komplexer als von ihr behandelt.
Was es ihr bringt? Na, daß die Patriarchen sich freuen. Schon
wieder einmal EINE, die das Wort und dessen Bedeutung überhaupt nicht verstanden hat.
Aber das erreicht hat, das was sie wollte:
Sie steht in der Zeitung und hat eine Diskussion entfacht.
Außerdem hat sie die vielen genauso denkenden Männer auf ihrer Seite.
Vielleicht wurde sie sogar ausgesucht und benützt.

Mißachtung der Naturgesetze
Eva Herman: "Seit einigen Jahrzehnten verstoßen wir Frauen zunehmend gegen
jene Gesetze, die das Überleben unserer menschlichen Spezies einst gesichert
haben. Wir missachten sie, weil wir glauben, uns selbst verwirklichen zu
müssen und mindestens genauso gut zu sein wie Männer. Durch dieses Verhalten
ramponierten wir en passant auch noch das Ansehen der nicht berufstätigen
Mutter, deren sozialer Status im Laufe der Emanzipationsanstrengungen immer
schwächer wurde und heute kaum noch gesellschaftsfähig ist. Nur Hausfrau?
Nur Mutter? Kein attraktiver Smalltalk für eine Party, und schon gar keine
gesellschaftliche Reputation. Ist die zu faul, fragt man hinter
vorgehaltener Hand. Oder etwa zu dumm?"

In unserer Gesellschaft ist das Kinderkriegen nachgewiesenermaßen,
oft mit einem gesellschaftlichen Abstieg verbunden.
Und wird durch wenige Hilfen zusätzlich erschwert.

Dabei, so meint sie weiter, sollten sich umgekehrt die so genannten
Vorzeigefrauen zur Abwechslung auf den Prüfstand stellen und sich fragen
lassen, welche Ziele sie eigentlich leiten. Die ehrliche Antwort wäre: Es
sind Selbstgefälligkeit und Eitelkeit. "Wir Frauen sind dem Wahn verfallen,
uns beweisen zu müssen, dass wir zu allem fähig sind. Und so führen wir auf
fatale Weise unsere wunderbaren Kräfte in die falsche Richtung.

Oh, wie hat sie ihre wunderbaren Kräfte in die falsche Richtung
geführt.

Es dürfe das Glück der Frau nicht allein darin bestehen, Geld zu verdienen
und sich in der männlichen Berufswelt zu behaupten. Es sei eine simple,
naturwissenschaftliche Feststellung: "Wenn Frauen sich zunehmend zu
maskulinen Wesen entwickeln, werden wir keine Nachkommen mehr haben. Wenn
wir gegen die Natur arbeiten, müssen wir uns nicht wundern, wenn die Natur
sich gegen uns wendet."

Zu so viel unverstandenem, dahingeplappertem und nicht fundiertem Wissen,
kann ich nur sagen: Eva Hermann und einige andere dieser Spezies
Damen mehr, sind die Frauen, die uns als früher kämpfende und auch mit dem feministischen Ansatz arbeitende Frauen, in den Rücken fallen und die zusätzlich an ALLEM was wir erkämpft haben partizipieren.
Ich weiß eines ganz sicher, keine Frau in meinem Umfeld, die für die
Gleichwertigkeit für sich und andere arbeitet, ist zu einem maskulinen Menschen geworden.
Allerdings mußten sich viele den immer noch bestehenden patriarchalen Strukturen anpassen.

Von den Versprechungen der Emanzipation blieb wenig
Von den Versprechungen der Emanzipation sei wenig geblieben außer dem
fremdbestimmten Anspruch an die Frau, es gefälligst den Männern gleichzutun
und Geld zu verdienen. "Materieller Druck ist es, der uns treibt und jagt.
So sehr, dass wir bereit sind, unsere Kinder abzugeben und das hart
verdiente Geld für die Betreuung auszugeben. Absurd? Mehr als das. Warum
versklaven sich Frauen, nur, um ihre Kinder los zu werden?"

Eva Herman fragt zum Schluß: "Wo sind sie jetzt, die Anführerinnen, die in
den meisten Fällen selber niemals Kinder, geschweige denn Männer hatten? Sie
wussten damals schon nicht, was das Glück bedeutet, ein Baby zu bekommen,
einen liebenden Mann an der Seite zu haben und - manchmal unter größten
Mühen - etwas zu erschaffen, was man den Familiensegen nennt. Ein Mensch,
der sich gegen Kinder entscheidet, wendet sich auch dagegen, Enkelkinder
aufwachsen zu sehen. Sein Lebensabend wird eine beängstigend stille Zeit
sein."
(Quelle CICERO 5/2006)

Es würde die Seite sprengen, um nachzuweisen, an welchen der Versprechen die inzwischen eingelöst sind, sogar Frau Herman profitiert hat.
Ich bin, um einmal von mir aus zu argumentieren, eine der Frauen, die sie Anführerinnen nennt.
Ich habe Kinder großgezogen und auf meine Selbstverwirklichung verzichtet.
Deshalb werde ich im Alter, soviel steht jetzt schon fest, in Armut leben.
Das wissen heute viele Frauen.

P.S. Nach dem Lesen der vielen unten angeführten Meinungen, bleibe
ich ganz fest dabei, auch hier wurde nicht die Kassiererin gefragt, sondern nur die prominente, privilegierte, vielleicht sogar bewußt die Frauen, die sich angesprochen gefühlt haben sollen.
Meine Antworten sind auch nur Fragmente.
Gruß
Dolly

und die Reaktionen:
Der SPIEGEL fragte einige prominente Frauen nach ihrer Meinung über die
Thesen von Eva Herman. Hier einige (gekürzte) Antworten:

Ulla Hahn, Schriftstellerin, Hamburg: "Anlass zu dem reaktionären Lamento
von Eva Herman ist der derzeit allüberall beklagte Geburtenrückgang. Doch
von der wahren Ursache kein Wort. Die liegt nämlich nicht in den politischen
Bewegungen für die Gleichberechtigung der Frau. Der erste und wahre Grund
für den Geburtenrückgang liegt in der Erfindung der Antibabypille. Wie wir
wissen: von einem Mann. Dazu kam die Legalisierung der Abtreibung. Dies
sind, wenn man so will, die wirklichen Eingriffe in die 'Schöpfung'.

Amelie Fried, Schriftstellerin und Moderatorin, München: "Was für eine
merkwürdige Selbstgeißelung der berufstätigen Karrierefrau und Mutter Eva
Herman. Natürlich kann rücksichtslose Selbstverwirklichung nicht der Weg
sein, aber alle Schuld nun den egoistischen Frauen in die Schuhe zu
schieben, die es tatsächlich wagen, neben der Aufzucht von Kindern noch die
intellektuelle Herausforderung einer Berufstätigkeit für sich in Anspruch zu
nehmen, das ist doch ein starkes Stück.

Barbara Schöneberger, Moderatorin, Hamburg: "Ich will und will die Hoffnung
nicht aufgeben, irgendwo auf dieser Welt einen Mann zu finden, der mir
Stärke vermittelt, aber dennoch die Waschmaschine findet, einen Topf von
einer Pfanne unterscheiden kann und damit umgehen kann, dass ich mehr
verdiene als er."

Seyran Ates, Anwältin, Berlin: "Die Emanzipation ist schon aus
humanistischen und Menschenrechtsgründen eine unserer wichtigsten Aufgaben.
Dass Frauen vorgeworfen wird, auf Kosten der Familie Karriere zu machen, ist
nur ein Zeichen dafür, dass Gleichberechtigung in der Gesellschaft nicht
akzeptiert ist, dass Frauen, die Kinder haben und Karriere machen wollen
nicht unterstützt werden. Nicht die Emanzipation ist schuld, sondern der
Fakt dass es keine gibt.

Veronica Ferres, Schauspielerin, München: "Deutschland ist generell ein eher
kinderunfreundliches Land und für uns berufstätige Frauen ist es eine
wirkliche Herausforderung, Kinder und Beruf vereinbaren zu können. Das
sollte uns aber nicht davon abhalten, die tiefe Erfüllung des Kinderglücks
und der Familie zu wollen."

Katrin Göring-Eckardt, Politikerin, Erfurt: "Die Debatte nimmt absurde
Formen an, mit einer ernsthaften Ursachenanalyse hat das nichts mehr zu tun.
Die Realität ist eine andere: Auch heute verdienen Frauen immer noch weniger
als Männer, sie übernehmen den größten Teil der Hausarbeit und der
Kinderbetreuung. Erst wenn sich hier etwas ändert kommen wir wirklich
weiter, nicht durch die Abschaffung der Emanzipation."

Gisela Bock, Geschichtsprofessorin, Berlin: "Auch wenn es mit weiblicher
Freiheit und Emanzipation heutzutage nicht besonders gut steht - in der Tat
hat die Berufstätigkeit um jeden Preis sie nicht bewirkt -, schreibt Frau
Herman 'den Feministinnen' doch allzu großen Einfluss zu. Denn die Prozesse,
die sie beklagt, wurden nicht von 'den Feministinnen' bewirkt.

Dagmar Berghoff, ehemalige Tagesschausprecherin, Hamburg: "Kinderbetreuung
kostet viel Zeit, die jede Mutter sicher gerne investiert, die aber ihren
eigenen Bedürfnissen wenig Raum gibt, geschweige denn eine Karriere zulässt.
Für dieses Dilemma kann man nicht die Emanzipation verantwortlich machen und
schon gar nicht die Zeit zurück drehen! Es ist gut, dass Frauen
selbstbewusster geworden sind, sich weiterbilden, einen Beruf ausüben und
den Männern auf gleicher Ebene begegnen. Leider greift die Vorstellung einer
modernen Frau, sich zu verwirklichen und ein selbstbestimmtes Leben zu
führen nicht mehr, wenn sie ein Kind hat, vor allem als Alleinerziehende.
Und das über viele Jahre.

Gertrud Höhler, Politikberaterin, Berlin: "Wir müssen zwischen Männern und
Frauen eine bessere Kooperation erreichen. Unser gemeinsames Ziel kann nur
sein, dass bei allen Lösungen die unterschiedliche Weltsicht von Männern und
Frauen entscheidungsleitend wird - das ist die Chance, die wir momentan noch
verpassen. Die Gesellschaft lebt noch mit einem ungeklärten Frauenbild und
einem ökonomistischen Kinderbild. Auch von der Politik diktierte
'Vätermonate' geben Männern nicht die Chance, auf die viele von ihnen seit
langem warten: ihre Kinder besser zu kennen und zu verstehen."
(Quelle: Spiegel online 27.05.2006)

Ulrike Simon im TAGESSPIEGEL: "Es ist schon auffällig, dass es immer wieder
die Sprecher der "Tagesschau" sind, die mal durch gezielte Provokation, mal
durch ungeplante Peinlichkeiten die mediale Öffentlichkeit auf sich ziehen."


Weiter heißt es in ihrem Beitrag: "Nun mag ja sein, dass die
"Tagesschau"-Sprecherin lieber anders leben würde als sie es tut. Wieso sie
allerdings in dem "Cicero"-Artikel unterstellt, die Frauen seien "im
beruflichen Kampf gegen die Männer am Ende ihrer Kräfte und Ressourcen
angelangt", wie sie auf die Behauptung kommt, Frauen seien "ausgelaugt, müde
und haben wegen ihrer permanenten Überforderung nicht selten suizidale
Fantasien", das weiß nur die Autorin selbst.
(Quelle: Tagesspiegel, 28.04.2006)


Fundstücke für die Monate Januar, Februar, März 2006

Der Artikel in der neuen EMMA: "Mit der ARD zurück in die Fiftis", muß Verbreitung finden.

Vielen Dank an Dich, Katja Kullmann, und das gesamte Team der neuen Emma, über die Aufklärung zur „neckischen“ „Bräuteschule“, die ab März von der ARD gedreht und dann gesendet werden soll.

Gut, daß ich durch Euch vorinformiert wurde und sofort reagieren kann. Ich werde diesen Antwortbrief auf meine Web-Seiten setzen www.dollyhuether.de und gleichzeitig an viele Frauen mit einfügen weiterleiten. Außerdem wegen der guten Hintergrundinformation auf Eure Seiten in der EMMA aufmerksam machen. Es sind die Seiten 26,27. u. 28. Ihn dann an die Herrn und die Damen der einzelnen angegebenen Sender schicken und zum Boykott aufrufen. Bei den Seiten 22 – 25 „…und immer das schlechte Gewissen“, dachte ich, es sei das Kontrastprogramm. Oh nein, mir wurde einmal wieder klar, daß mein erstes Buch, das ich über dieses Thema las: „Der Weiblichkeitswahn“, von Betty Friedan, jetzt nach ihrem Tod, mir sehr wertvoll geworden ist. Ich kann es nur jeder heutigen jungen Frau ganz warm ans Herz legen. Ich bin immer wieder erstaunt, daß sich junge Frauen zu einem solchen Schwachsinn benützen lassen. Ich stelle fest: Unsere Enkelinnen gehen hinter das zurück, was wir auch für sie in den 70 er und 80er Jahren erkämpft haben. Eigentlich wollte ich, mit meinen 73 Jahren, meine Hände in den Schoß legen und meine Tätigkeiten ein wenig einschränken. Nein, ich werde so wie Sie, Katja Kullmann, sich bewußt eine Dose Ravioli aufgemacht haben, wieder in die Hände spucken und "SPUREN HINTERLASSEN". Dolly Hüther


Den Besucherinnen und Besuchern meiner Web-Seiten wünsche ich schöne Festtage und alles Gute für das Jahr 2006.

Folgendem Zitat der amerikanischen Juristin und Politikerin, Hillary Clinton, für SIE alle:  

Wir können keine starken Demokratien aufbauen, ohne regionale und überregionale Frauen - Netzwerke zu schaffen, die uns überhaupt erst ermöglichen, wesentliche Fortschritte zu erzielen.


Fundstücke für die Monate Juni und Juli 2005

„Sexismus war immer mehr als das, was in der nichtssagenden Geschmeidigkeit politischer Rhetorik ‚die Benachteiligung der Frau’ heißt oder was Soziologen verharmlosend mit ‚traditioneller Rollenverteilung’ bezeichnen. Sexismus war immer Ausbeutung, Verstümmelung, Vernichtung, Beherrschung, Verfolgung, von Frauen. Sexismus ist gleichzeitig subtil und tödlich und bedeutet die Verneinung des weiblichen Körpers, die Gewalt gegenüber dem Ich der Frau, die Achtlosigkeit gegenüber ihrer Existenz, die Enteignung ihrer Gedanken, die Kolonialisierung und Nutznießung ihres Körpers, den Entzug der eigenen Sprache bis zur Kontrolle ihres Gewissens, die Einschränkung ihres Beitrages zur Geschichte der menschlichen Gattung.“

Quelle:             Marielouise Janssen-Jurreit 1976
                        Sexismus,
                        Über die Abtreibung der Frauenfrage
                        Die Frau in der Gesellschaft
                        Fischer Taschenbuch Verlag 1979
                        24.-26. Tausend: Juli 1985


Fundstücke für die Monate Januar  und Februar 2005

Nachträglich für Januar und für den Monat Februar alles Gute verbunden mit den besten Wünschen. Der Text ist von Ursula Kerber, Autorin, Überherrn, LQS Literarisches Quadrat Saar:

Eine Frauenfrage

Sie steht am Fenster und lächelt.
„Eine nette alte Frau“,
denkt die Nachbarin und hastet zur Arbeit.

Sie sitzt beim Friseur und lächelt.
„Die nette alte Frau wird irgendwann wieder abgeholt“,
sagt die Chefin.

Sie liegt im Bett und lächelt.
„Eine nette alte Frau, so geduldig“,
denkt die Krankenschwester.

Nette alte Frauen warten, bis sie an der Reihe sind und lächeln.
Nette alte lächelnde Frauen.

Donnerwetter!
Wann seid ihr sprachlos geworden?     U.K.


Fundstücke für die Monate November und Dezember 2004

„Aus der „Gewerkschafts-Praxis“: Wenn
wir heute in eine moderne, vollautomatische
Fabrikhalle eintreten, dann sehen wir fast
keine Menschen, sondern im Gegenteil
nur noch einige Frauen an verschiedenen
Kontrollpunkten stehen.“
Quelle: Aus dem Spiegel Nr. 36/2002 aufgespießt

„Nach Einschätzung der Frankfurter IHK stellen aber die ersten Kreditinstitute wieder gezielt Menschen ein.“
Quelle: Aus der Frankfurter Rundschau.

„Er ist ungebrochen, der Trend zum Single-Dasein.
Insgesamt 13,5 Millionen Singles leben
in unserem Land, zurzeit 7,8 Millionen Frauen
und 17 Millionen Männer. Das sind 17 Millionen
Bundesbürger, die es vorziehen, allein zu sein.
Erstaunlich, daß nur noch 19 der 81 Millionen
Deutschen als Paar zusammenleben.“

Quelle: Aus dem Braunschweig Report

In einer Sendung über Silikonbusen sagte ein Sprecher in SAT 1:
„Wer hat viel Holz vor der Hütten?“
Die Antwort der gefragten Person:
„Der einen großen Busen hat.“

Derselbe Befrager sprach über eine geglückte Internet Partnersuche:
„Wie haben Sie das angestellt?“
Antwort:
„Ich habe ihr mein Bild geschickt
und sie hat mir seines geschickt.“



Fundstück für die Monate September und Oktober 2004:

Sabine, eine meiner Leserinnen schreibt mir, nachdem sie mein Buch gelesen hatte:

„Ich habe das Gefühl, es gehen irgendwie z. Zt. einige Werte verloren, nicht „nur“ die feministischen, und deswegen finde ich es einfach schön durch Geschichten wie deine einfach noch mal sensibilisiert zu werden, und dabei auch noch Spaß zu haben.“

Sie schickte mir ein Fundstück mit und gab es mir frei, auf meiner Home Page zu veröffentlichen. Ich tue es hiermit ohne Kommentar.

Anzeige in der SZ vom 14.08./15.08.04:

„Wir die Nr. 1, suchen eine kompetente, männliche Verstärkung unseres Verkaufsteams im Immobilienbereich für neue Massivhäuser. Kein Strukturbetrieb.
Freie Mitarbeit.
Erfolgsorientierte hohe Entlohnung.
Fundierte Einarbeitung möglich.
Richten Sie bitte Ihre Bewerbung an Nr. 11 44 50 SZ, 66103 Sbr.“


Einige Gedanken aus dem Vorwärts zur Diskussion,
Kopftuch im öffentlichen Raum: Ja oder nein!

„Gott ist cooler als alle denken.
Privatsache, religiöses Symbol der Unterdrückung?
Junge Muslima streiten über das Kopftuch.
Patriarchalischer Zwang?
„Wenn eine Frau mit Kopftuch sagt, sie sei emanzipiert, dann glaube ich ihr das“, sagt Lale Akgün. Aber man müsse, so die Islambeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, auch die „patriarchalischen Unterdrückungsmuster“ sehen.
Bei vielen jugendlichen Kopftuchträgerinnen, sei von „Freiwilligkeit“ keine Rede, bestätigt die Hamburger Soziologin Neklá Kelek. Gerade sehr religiöse Familien drängten Mädchen durch das Tuch schon früh in eine bestimmte Frauenrolle:
„Wir sind rein, sauber, reizen die Männer nicht“, sei die Botschaft, sagt Kelek und plädiert für die Schule als „neutralen Raum“.
Ich teile diese Meinung, sie ist meine, nach reiflicher Überlegung, geworden.
Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Web-Seiten, bitte schreibt mir Eure Meinung zum Thema.
Ich wünsche allen eine schöne Ferienzeit.
Bis bald einmal wieder

D.H.


Fundstück für den März 2004:

Nach dem Internationalen Frauentag am 08. März zitiere ich Seite 342, aus einem herausgegebenen Buch von Prof. Dr Luise F. Pusch und Sibylle Duda: >>>>Wahnsinns Frauen<<<<
Elf biographische Portraits, Suhrkamp Taschenbuch
St Nr. 2351 Erste Auflage 1994

Zitat:„Wenn Frauen sich in den Diskussionen nach meinen Vorträgen bitter darüber beklagen, daß andere Frauen ihnen in den Rücken fallen, wenn sie für ihre/unsere Rechte kämpfen, pflege ich zu antworten: Das Patriarchat ist schließlich nicht faul. Pro Gramm Feminismus, das wir unter Aufbietung aller Kräfte gegen massiven Widerstand produzieren, produziert es satt, selbstzufrieden und routiniert mindestens eine Tonne sexistische Ideologie. Die zur Frauenfeindlichkeit erzogene Frau ist also der Normalfall, mit ihr haben wir zu rechnen. Ungewöhnlich ist dagegen die Feministin, fast eine Mutation, ein Wunder – wie konnte diese Gattung überhaupt entstehen unter derart lebensfeindlichen Bedingungen?

Statt uns über die >>ganz normale frauenfeindliche Frau<< zu grämen, laßt uns lieber ein Fest feiern, wenn wir eine andere Feministin treffen.“

Wie wahr, wie wahr!


Für das NEUE JAHR – das Jahr 2004 wünsche ich
allen meinen Web-Seiten BesucherInnen alles Gute

„Die Leute glauben
es sei Mut
daß ich den Kampf wähle

Es ist die Notwendigkeit
Etwas am Zustand der Dinge zu ändern

Die Leute glauben
Es sei aus Lust
Daß ich die Herausforderung wähle

Es ist die Angst
Daß alles so weitergeht wie bisher.“

Märta Tikkanen

November und Dezember 2003

Ab jetzt werde ich versuchen Fundstücke zu entdecken.

1. Fundstück des Monats:
Nach über 20 Jahren Gleichstellungspolitik
werden Frauen immer und immer wieder
geschlechtsumgewandelt. Noch immer ?
Die Adresse einer Freundin lautet:
Herrn Brigitte Herter

2. Fundstück des Monats
Die Schauspielerin Veronika Ferres
wurde von einer Reporterin in der
Bild-Woche gefragt:
Saarlands Ministerpräsident Peter Müller
hat eine Zwangskastration für Sex-
Verbrecher gefordert. (Es sind auch keine Sex -
Verbrecher sondern Kinderschänder und so,
ja, genauso müssen wir sie auch bezeichnen.)
Was denken Sie? Frau Ferres hat geantwortet:
„Ähnlich wie über die Todesstrafe. Es gibt
Justiz-Irrtümer. Ich glaube, daß es andere
Mittel der Strafe gibt, zum Beispiel Gefängnis.“
Ich bitte alle Surferinnen und Surfer mir eine
E-Mail zu schicken:
Was denken Sie
a) über dieses brisante Thema? und
b) über die Terminologien?

3. Fundstück des Monats
"Natürlich hat Gott den Mann vor der
Frau erschaffen! Schließlich macht jeder
Künstler zuerst einen Rohentwurf,
bevor er das eigentliche
Meisterwerk beginnt.“
Quelle: Zeitschrift des Deutschen Vereins in Luxemburg


Oktober 2003

„Feminismus ist die Lebenserfahrung von Frauen.
Ich denke, junge Frauen haben davon bestimmte
Erfahrungen noch nicht gemacht.“
Quelle: Unbekannt


Juli und August 2003

„Ich selbst habe nie ganz herausgefunden,
was der Feminismus eigentlich ist.
Ich weiß nur, daß man mich als Feministin bezeichnet,
wann immer ich Gedanken äußere,
die mich von einem Fußabstreifer unterscheiden.“
Rebecca West, Schriftstellerin, 1913


Für die Monate Mai und Juni

„Jede Frauengeneration,
die gewonnene Rechte nicht verteidigt hat
und neue nicht erobern wollte,
hat ein Stück von ihnen verloren.“
Marielouise Janssen-Jurreit


Für den Monat März und April

Über die Gefährlichkeit der Sprache.
Warum werden Kindesmißhandler und Kinderschänder immer noch „liebevoll“ „Pädophile“ oder „Pädos“ genannt? Sie sind gegenüber Kindern nicht wie im Wort „phil“, (griech.) freundlich, sondern in der übelsten Sorte gewalttätig. Das Wort „Kinderpornographie“ ist ebenso mißdeutend. Es handelt sich um eine Dokumentation von real stattgefundener Kindesmißhandlung. Auch nicht mehr über Sexualdelikte sprechen. –Sexualmorde gibt es nicht. Klagt sie auch sprachlich an, indem ihr sie als Gewalttäter, Verbrecher, Folterer, Totschläger und Mörder bezeichnet, eben das was sie wirklich sind!
Monika Gerstendörfer, AG „Gewalt gegen Frauen“, bei Terre des Femmes.


Für den Monat Januar und Februar 2003

„Sie wollen die Gleichberechtigung für Tiere ins Grundgesetz aufnehmen.
Die Gleichberechtigung für Frauen steht im Grundgesetz.
Die Tiere können sich bei den Frauen erkundigen, was das bringt.“
Quelle: Eine der Sendungen Scheibenwischer aus 2003